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Was kostet eine Website? Preise für kleine Unternehmen 2026

4 Min. LesezeitTobias Holfoth

Was kostet eine Website? Preise für kleine Unternehmen 2026

Die Frage ist richtig, und die üblichen Antworten sind Spannen: von bis, je nach Umfang, kommt darauf an. Das stimmt, und es hilft nicht. Wer wissen will, was eine Website kostet, will wissen, wofür er zahlt. Dieser Text rechnet deshalb die Posten vor, aus denen der Preis entsteht, sagt, welche einmalig und welche laufend anfallen, wo sich Kosten verstecken, und nennt am Ende den einen Preis, für den wir selbst geradestehen: unseren.

Ich schreibe das als Inhaber einer Ein-Personen-Webagentur, die Websites für kleine Betriebe baut und betreibt. Sie sprechen bei uns mit dem, der die Arbeit macht, und das erklärt einen Teil der Zahlen weiter unten.

Was kostet eine Website? Die sieben Posten

Jeder Website-Preis, egal von wem, setzt sich aus denselben sieben Posten zusammen. Ob sie im Angebot einzeln stehen oder in einer Summe verschwinden, ändert nichts daran, dass sie anfallen.

  1. Konzept und Texte. Wer ist der Kunde, was soll er tun, welche Seiten braucht es dafür, und wer schreibt sie. Der Posten, der Websites am häufigsten verzögert, weil Texte nicht von allein entstehen.
  2. Gestaltung. Das, was alle sehen. Am Handy zuerst, weil dort gesucht wird.
  3. Technik. Aufbau, Formulare, Ladezeit, Barrierefreiheit, Sicherheit. Unsichtbar, wenn sie gut ist, teuer, wenn sie fehlt.
  4. Hosting und Domain. Der Server, auf dem die Seite liegt, und die Adresse, unter der man sie findet. Beides läuft weiter, solange die Seite existiert.
  5. Wartung und Updates. Software veraltet. Eine Seite ohne Updates ist nach zwei Jahren ein Sicherheitsproblem und nach vier ein Relaunch-Grund.
  6. Rechtstexte. Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligung. Müssen zur Technik passen und mit ihr aktuell bleiben.
  7. Änderungen im laufenden Betrieb. Neue Öffnungszeiten, ein neuer Mitarbeiter, ein Preis, der sich ändert. Der Posten, der in fast jedem Angebot fehlt und in fast jeder Rechnung auftaucht.

Die Posten 1 bis 3 fallen einmal an, die Posten 4 bis 7 jeden Monat. Das ist der Grund, warum die Frage „was kostet eine Website" ohne Zeitraum keine Antwort hat. Eine Website, die einmalig bezahlt und dann vergessen wird, kostet nach drei Jahren mehr als ihr Preis, weil die laufenden Posten trotzdem angefallen sind, nur unbezahlt: als Sicherheitslücke, als veraltete Rechtstexte, als Öffnungszeiten von vorletztem Weihnachten.

Website erstellen lassen: Kosten einmalig oder monatlich?

Es gibt zwei Wege, und beide haben Nachteile, die man vorher kennen sollte.

Beim Kauf zahlen Sie die Posten 1 bis 3 einmal, meist als eine Summe, und die Posten 4 bis 7 danach getrennt: Hosting bei einem Anbieter, Domain bei einem anderen, Wartung als Vertrag oder gar nicht, Änderungen nach Stunden. Der Vorteil ist die Übersicht am Anfang. Der Nachteil ist, dass die laufenden Kosten in vier Rechnungen von vier Absendern verschwinden, und dass Wartung als Erstes gestrichen wird, wenn Geld knapp ist.

Beim Abo zahlen Sie alle sieben Posten in einem Monatspreis. Der Vorteil ist die Planbarkeit und dass Wartung nicht gestrichen werden kann, weil sie nicht getrennt in Rechnung steht. Der Nachteil ist die Bindung: Eine Mindestlaufzeit ersetzt die Einrichtungsgebühr, und das muss man wollen. Die ehrliche Frage an jeden Abo-Anbieter lautet: Wem gehört die Website, wenn ich kündige? Bei uns gehören Domain und Inhalte Ihnen; das steht so auf unserer Preisseite und gilt ohne Nachfrage.

Homepage erstellen lassen: Kosten, die erst nach dem Start entstehen

Die versteckten Kosten einer Website liegen fast nie im Angebot, sondern in dem, was das Angebot nicht enthält. Vier Stellen, an denen Sie genau hinsehen sollten.

Erstens die Änderungen. Wenn jede Änderung an Öffnungszeiten oder Preisen eine Rechnung nach Stunden auslöst, ändern Sie nichts mehr, und die Seite veraltet. Fragen Sie, ob ein Änderungskontingent enthalten ist, oder ob Sie Texte und Zeiten selbst pflegen können. Zweitens die Wartung. „Hosting inklusive" heißt nicht „Updates inklusive". Drittens die Rechtstexte. Eine Datenschutzerklärung, die nicht zur Technik passt, ist keine. Viertens die Werkzeuge. Baukasten-Abos, Zusatzmodule, Formular-Dienste, Buchungsdienste: jedes einzeln klein, zusammen ein zweiter Monatspreis, den niemand im Angebot addiert hat.

Was kostet eine Website zu erstellen, wenn Sie es selbst machen?

Mit einem Baukasten zahlen Sie einen Monatsbeitrag und Ihre Zeit. Für manche Betriebe ist das genau richtig: wenige Seiten, keine Buchung, keine Änderungen, jemand im Haus, dem so etwas Spaß macht. Die Zeit ist der eigentliche Posten. Die ersten Stunden gehen in die Gestaltung, die nächsten in die Texte, und die Abende danach in die Frage, warum die Seite bei Google nicht erscheint. Wer seine eigene Stunde mit dem bewertet, was er im Betrieb verdient, kommt auf eine Zahl, die im Baukasten-Preis nicht steht.

Wir haben Baukasten und Profi ehrlich verglichen, mit den Fällen, in denen der Baukasten gewinnt: Website-Baukasten oder Profi? Ein ehrlicher Vergleich für kleine Unternehmen.

Unser Preis, vollständig: 79 € im Monat

Das Website-Abo kostet 79 € im Monat. Keine Einrichtungsgebühr, zwölf Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar. Darin stecken alle sieben Posten: Konzept und Gestaltung nach Gespräch, Technik, Domain, Hosting auf deutschen Servern mit Überwachung rund um die Uhr, Wartung und Updates, eine Cookie-Einwilligung, die einer Prüfung standhält, und 15 Minuten Änderungen im Monat, die wir für Sie erledigen. Wer Öffnungszeiten, Preise und Stellenangebote lieber selbst ändern will, nimmt den Baustein dafür dazu, 14 € im Monat.

Was nicht drin ist, sagen wir genauso deutlich: das Schreiben längerer Texte, wenn Sie es nicht selbst tun wollen, größere Vorhaben wie neue Unterseiten oder eigene Entwicklung, und Bausteine, die nicht jeder braucht. Die kommen einzeln dazu: Online-Terminbuchung, Inhalte selbst pflegen, ein KI-Chatbot für 29 € im Monat, weitere. Größere Vorhaben rechnen wir nach Zeit ab, zu 120 € je Stunde, immer erst nach Ihrer Freigabe. Es kommt keine Rechnung, mit der Sie nicht gerechnet haben.

Warum zwölf Monate: Die Erstellung kostet Arbeit, und die muss bezahlt werden. Statt einer Einrichtungsgebühr, die kleinen Betrieben den Anfang verbaut, verteilen wir sie auf die Laufzeit. Das ist keine Großzügigkeit, sondern eine andere Verteilung, und wir sagen es lieber so, als es zu verkleiden.

Wer es genau wissen will, kann auf der Preisseite seinen Monatspreis zusammenstellen: Sockel, Bausteine ankreuzen, Summe sehen. Drei durchgerechnete Beispiele stehen daneben.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website im Monat?

Bei uns 79 € im Monat für alles, was eine Website im Betrieb braucht, plus Bausteine, die Sie einzeln dazunehmen. Beim Kauf verteilen sich die Monatskosten auf Hosting, Domain, Wartung und Änderungen, oft bei verschiedenen Anbietern; addieren Sie diese vier Posten, bevor Sie vergleichen.

Was kostet eine professionelle Website für ein kleines Unternehmen?

Das hängt davon ab, welche der sieben Posten im Angebot stehen und welche als spätere Rechnung kommen. Fragen Sie nach Änderungen, Wartung, Rechtstexten und Eigentum an Domain und Inhalten. Unser Preis für alle sieben Posten ist 79 € im Monat, ohne Einrichtungsgebühr.

Welche laufenden Kosten hat eine Website?

Hosting und Domain, Wartung und Updates, Rechtstexte, Änderungen. Diese vier fallen jeden Monat an, ob sie in Rechnung gestellt werden oder nicht. Wer sie nicht bezahlt, bezahlt sie später als Sicherheitslücke oder Relaunch.

Der erste Schritt ist ein Erstgespräch, und das kostet nichts. Bringen Sie die Frage mit, was ein neuer Kunde bei Ihnen wert ist. Daran entscheidet sich, ob eine Website sich rechnet, nicht am Preis der Website.

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